Die Deutsche Daten Allianz ist eine unternehmensübergreifende Interessensgemeinschaft, die als „Clearingstelle für Daten" agiert: als Austausch-, Informations-, Koordinations- und Standardisierungsplattform zwischen den Marktteilnehmern.
Das Ziel ist ein „Open Exchange of Data" — gleiche Zugangsmöglichkeiten zu Daten für alle Marktteilnehmer, vom Konzern bis zum mittelständischen Händler. Was heute nur den Gatekeepern zur Verfügung steht, soll allen zur Verfügung stehen, die sich an gemeinsame Standards halten.
Die DDA organisiert den multilateralen, reziproken Austausch von Nutzungs- und Präferenzdaten unter Einhaltung des Datenschutzrechts — mit klaren Austauschbedingungen und Qualitätsstandards. Wer einbringt, erhält Zugang. Wer nur nehmen will, bleibt draußen.
Daten sind nur so viel wert wie ihre Vergleichbarkeit. Die DDA entwickelt mit ihren Teilnehmern die Standards, nach denen Daten aufbereitet, dokumentiert und getauscht werden — den „DDA-Standard" als Gütesiegel für faire Daten.
Von der Auslegung des Data Act bis zur Debatte um Dateneigentum und Entlohnungsmodelle: Die DDA bündelt die Interessen ihrer Teilnehmer und bringt sie in Gesetzgebung und öffentliche Debatte ein — als Aufklärungs- und Bildungsinstanz für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Ein Zusammenschluss mit europäischen Schwesterinitiativen ist ausdrücklich angestrebt — die Datenökonomie endet nicht an der Grenze.
Die konkreten Ziele und die Rechtsform werden im Lauf der Gründung gemeinsam festgelegt — das war 2018 so vorgesehen und gilt heute erst recht. Auf dem Tisch liegen:
Organisatorisch kann die DDA innerhalb eines bestehenden Verbandes oder als eigenständige Entität arbeiten; die Anschubfinanzierung tragen die Gründungsteilnehmer, danach trägt sich die Allianz aus dem Kreis der Beteiligten — nach dem bewährten Modell der FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia), die von denselben Initiatoren mitgegründet wurde.
Wer in der Gründungsphase dabei ist, sitzt mit am Tisch — nicht im Publikum.
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